Der Märchengrund in Bad Sachsa ist einer der ältesten Märchenparks Deutschlands. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich ein enormer Investitionsstau gebildet. Nur mit einer grundlegenden Sanierung kann der Märchenpark für die Zukunft erhalten bleiben.
Es ist vorgesehen den Park mit moderner Technik auszustatten. Dazu gehört beispielsweise die Erneuerung der Elektronik, die technische Neuprogrammierung aller Märchenspiele und ein kreatives Lichtkonzept. Außerdem soll die Infrastruktur besucherfreundlicher werden, was auch die barrierefreie Herstellung aller Wege umfasst. Weiterhin ist geplant den Eingangsbereich attraktiver zu gestalten, die Märchenspiele Instand zu setzen und eine digitale Infostele sowie Audioguides anzuschaffen. Des Weiteren sollen die Spielgeräte für den Spielplatz erneuert werden.
Das Sanierungskonzept ist auf der Seite der Stadt Bad Sachsa zu finden: www.bad-sachsa.com
Anlage eine Kombinationsspielfeldes an der Oberschule Herzberg
Projektträger: Landkreis Göttingen
Kofinanzierung: Landkreis Göttingen
Zuwendungsfähige Kosten: 99.250,00 €
Fördersumme LEADER: 79.400,00 €
Der Landkreis Göttingen als Träger der Oberschule Herzberg möchte in Zusammenarbeit mit der Schulleitung, der Stadt Herzberg am Harz, angrenzenden Erziehungs-/ Bildungseinrichtungen sowie lokalen Akteuren auf dem Schulgelände ein Multifunktionsspielfeld für vornehmlich balltechnische Aktivitäten errichten. Nach den Öffnungszeiten der Schule ist der Platz frei zugänglich und steht allen Interessierten offen. Die Oberschule Herzberg am Harz verspricht sich durch die Nutzung der Anlage, dass sich die geistige und körperliche Betätigung im Schulalltag ausgleichen und damit dem oft bemängelten Bewegungsmangel entgegengewirkt wird. Die Anlage soll auf einer z.T. versiegelten Fläche entstehen, die dann begrünt werden soll. Hierfür ist eine Förderung über das Programm „Landschaftswerte“ vorgesehen, wodurch sich die Möglichkeit der ökologischen Aufwertung des gesamten Umfeldes eröffnet.
Kooperationsprojekt der LEADER-Regionen Göttinger Land, Harzweserland und Osterode am Harz
Kofinanzierung: beteiligte Landkreise Göttingen und Northeim
Zuwendungsfähige Kosten: 65.000,00 €
Fördersumme LEADER: 17.334 € (je Region)
Die Landkreise Northeim und Göttingen in Kooperation mit den dort ansässigen LEADER-Regionen setzen mit diesem Projekt die bisher intensive Zusammenarbeit der vergangenen Kooperationsprojekte „Unser Dorf nutzt die Sonne“, „Unser Dorf spart Strom“ und zuletzt das bundesweit anerkannte Projekt „Unser Dorf fährt elektrisch“ fort.
Der Wettbewerb „Unser Dorf lebt nachhaltig“ hat Naturschutzprojekte und Ideen für Nachhaltigkeit im Dorf gefördert. Insgesamt neun gute Bewerbungen haben eine moderierte Unterstützung in jeweils zwei Abendveranstaltungen zur partizipativen Weiterentwicklung der Nachhaltigkeits-Ideen erhalten. Für die Durchführung dieser Abendveranstaltungen wurde ein externes Büro beauftragt.
Aus der Prämierungsveranstaltung am 27.03.2025 ist Dorste als Gewinner für unsere Region hervorgegangen. Geeignete Naturschutz-Projekte wurden über verfügbare Ersatzzahlungen von den Landkreisen finanziert. Im Mai und Juni fanden dann die extern moderierten Workshops im Dorf statt, in denen bereits einige Projektideen konkretisiert wurden. Das Regionalmanagement wird diese weiter begleiten und bei der Fördermittelrecherche und Projektumsetzung unterstützen.
Kooperationsprojekt „Insektenförderung im Landkreis Göttingen nachhaltig etablieren.“
Projektträger: Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Niedersachsen e.V. Kreisgruppe Göttingen
Kooperationsprojekt der LEADER-Regionen Göttinger Land und Osterode am Harz
Kofinanzierung: Landkreis Göttingen
Zuwendungsfähige Ausgaben: 200.522,23 €
Fördersummer LEADER: 53.231,35 €
Die BUND Kreisgruppe Göttingen e.V. berät und informiert zur Förderung und zum Schutz von Insekten im Siedlungsgebiet im Landkreis Göttingen. Um zukünftig noch mehr zielgerichtete Insektenschutz-Projekte in den Gemeinden und Ortschaften im Landkreis Göttingen anzustoßen, wird eine Schulung von ehrenamtlichen Insektenschutzbeauftragten angeboten. Die Projektidee ist aus einem Umweltbildungskonzept für den Landkreis Göttingen entstanden. Das Konzept beschreibt verschiedene Handlungsmöglichkeiten und Maßnahmen, die notwendig sind, um Insektenschutz und -förderung im Landkreis Göttingen voranzubringen.
Neben den angebotenen Schulungen wird zur weiteren Vernetzung der Insektenbeauftragten, zum Wissens- und Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung ein Netzwerk aufgebaut und betreut. Hierfür werden regelmäßige Netzwerktreffen sowie Vorträge und Exkursionen organisiert.
Darüber hinaus werden gezielt Institutionen zu Insektenfördermaßnahmen beraten und unterstützt. Die Koordination und Moderation der Schulungen, die Koordination des Netzwerks und die Beratung wird durch eine 0,75 Personalstelle realisiert.
Kofinanzierung: Landessportbund, Landkreis Göttingen
Zuwendungsfähige Kosten: 39.136,09€
Fördersumme LEADER: 15.645,44€
Der Verein hat die Schießanlage für Luftdruckwaffen zu einer modernen Anlage mit elektronischer Anzeige umgebaut. Zusätzlich wurde der vorhandene alte Heizkessel durch eine neue energiesparender Brennwerttechnik ausgetauscht und ein barrierearmer Zugang zum Schützenhaus geschaffen. Durch die Erneuerung der Heizungsanlage kann langfristig eine Kostensenkung der Energieausgaben erreicht werden. Des Weiteren soll die Modernisierung der Schießanlage einen Anreiz zur Mitgliedergewinnung schaffen und die Jugendarbeit fördern.
Kooperationsprojekt der LEADER Regionen Westliches Weserbergland, Göttinger Land, Harzweserland, Östliches Weserbergland, Osterode am Harz, Börderegion, Leinebergland, Schaumburger Land und nette-innerste
Kofinanzierung: durch die fünf beteiligten Landkreise Göttingen, Northeim, Hildesheim, Hameln-Pyrmont und Schaumburg
Zuwendungsfähige Kosten: 518.400,00 €
Fördersumme LEADER: 45.096 € (je Region)
Der Baukulturdienst Weser-Leine-Harz bietet Eigentümern und Bewohnern regional-typischer sowie ortsbildprägender historischer Gebäude eine unabhängige Beratung und fachkundige Analyse zur Aufwertung und Sicherung der Bausubstanz an. Erfahrene ArchitektInnen, BautechnikerInnen und HandwerksmeisterInnen aus den Reihen der IgB führen unter Anleitung und Koordination des Baukulturdienstes die Inspektionen durch. Die Eigentümer:innen erhalten, wenn gewünscht, einen unabhängigen Inspektionsbericht – ähnlich wie beim TÜV – zu ihrem Gebäudezustand mit einer „To-Do-Liste“, die nach Dringlichkeit gegliedert ist. Dies trägt zum Erhalt des Gebäudes bei und ist eine gute Grundlage für gegebenenfalls anstehende Sanierungen.
Zum Aufbau eines Inspektoren-Netzwerkes und zur Etablierung des Angebotes des Baukulturdienstes wurde in den Jahren 2019 bis 2022 bereits ein LEADER-Projekt für die Regionen Westliches Weserbergland, Östliches Weserbergland, Schaumburger Land und Vogler Region umgesetzt. In dieser Zeit konnte ein Inspektoren-Netzwerk für die betroffene Region aufgebaut, geschult und in Einsatz gebracht werden. Die durchgeführten Inspektionen dienen den Eigentümern als wichtige Basis für anstehende Sanierungsmaßnahmen. Damit trägt der Baukulturdienst wesentlich zur Erhaltung und Modernisierung der Baukultur bei. Die bereits beteiligten LEADER-Regionen Schaumburger Land, Östliches Weserbergland und Westliches Weserbergland haben starkes Interesse am Fortbestand des Projektes und an seiner Weiterentwicklung im Sinne individueller Beratung bezüglich klimagerechter energetischer Sanierungsmöglichkeiten im Einklang mit der historischen Bausubstanz. Hinzu kommen die südniedersächsischen LEADER-Regionen Göttinger Land, Harzweserland und Osterode am Harz sowie die Region Leinebergland.
Kooperationsprojekt der LEADER Regionen Harzweserland und Osterode am Harz
Kofinanzierung: durch das Land Niedersachsen und die beteiligten Landkreise
Zuwendungsfähige Kosten: 122.362,42€
Fördersumme LEADER: 44.050 € (je Region)
Das Kooperationsprojekt Agrarberatung Klimaschutz des Landvolks Northeim-Osterode Kreisbauernverband e.V. hat für die Dauer von zwei Jahren einen Agrarberater eingestellt. Ziel der Beratung ist, erneuerbare Energien, die Senkung des CO²-Fußabdrucks, Eco Schemes und die Gewässerrandstreifen zu fördern. Hierbei nimmt die Vernetzung mit bereits handelnden Akteuren eine wichtige Rolle ein. Das Tätigkeitsgebiet der Agrarberatung erstreckt sich über den Landkreis Northeim und die LEADER-Region Osterode am Harz.
Kooperationsprojekt „Emmissionsfreie Mobilität mit E-Lastenrädern – Ausprobieren überzeugt“
Projektträger: ADFC Kreisverband Göttingen e.V.
Kofinanzierung: Landkreis Göttingen
Zuwendungsfähige Ausgaben: 19.902,04€
Fördersumme LEADER: 6.722,69€
Der Arbeitskreis LEILA im ADFC Kreisverband Göttingen e.V. verleiht seit einigen Jahren kostenfrei E-Lastenräder. Der Erfolg beruht dabei komplett auf ehrenamtlichem Engagement, denn die Homepage für Buchungen wird ehrenamtlich betreut und auch Reparaturarbeiten werden nach Möglichkeit ehrenamtlich in der vereinseigenen Werkstatt durchgeführt.
Standorte gibt es unter anderem in Herzberg, Duderstadt und Bovenden. Die Nachfrage aus den Gemeinden nach den Lastenrädern ist groß und konnte vom ADFC nicht mehr bedient werden. Daher wurden nun zwei weitere E-Lastenräder für Standorte im Landkreis angeschafft, von denen je eines in den beiden LEADER-Region im Landkreis stationiert wurde. Ziel ist es, die Vorteile von E-Lastenrädern zu zeigen und dazu zu ermutigen, sich als Kommune, Gruppe oder Einzelperson ein eigenes Lastenrad anzuschaffen.
Installation einer PV-Anlage auf dem Dorfgemeinschaftshaus Osterhagen
Projektträger: Schützenverein Osterhagen von 1922 e.V.
Kofinanzierung: Stadt Bad Lauterberg; Landkreis Göttingen
Zuwendungsfähige Ausgaben: 28.027,11€
Fördersumme LEADER: 20.000,00€
Der Schützenverein Osterhagen e.V. hat das Dorfgemeinschaftshaus 2005 für vereinseigene Zwecke, aber auch zum Erhalt eines Gemeinschaftsraumes, erworben und stellt die Räumlichkeiten entgeltlich für familiäre Feiern und Veranstaltungen, die der Dorfgemeinschaft dienen sowie für Europa-, Bundes-, Landes- und Kommunalwahlen etc. zur Verfügung. Das Dorfgemeinschaftshaus wird in Eigenleistung des Vereins unterhalten und es wurden dank ehrenamtlichem Engagement bereits Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zur Senkung der Gas- und Stromkosten vorgenommen.
Mit der Installation der PV-Anlage werden die Energieverbräuche des Hauses erheblich gesenkt und mit den gesetzlichen Vorgaben des Energieeinsparungsgesetzes in Einklang gebracht und so ein Beitrag zu dem zu verfolgenden Ziel der Klimaneutralität bis 2045 geleistet. Durch die eingesparten Energiekosten soll die Vermietung weiterhin preislich attraktiv und für jeden erschwinglich gehalten werden, sodass das DGH Osterhagen zur Förderung der Dorfgemeinschaft langfristig erhalten bleibt.
Barrierefreier Toilettencontainer am „Hus in Dieke“ in Schwiegershausen
Projektträger: Förderverein Dorfgeschichte und Brauchtum Schwiegershausen e.V.
Kofinanzierung: Landkreis Göttingen; Stiftung der Sparkasse Osterode am Harz
Zuwendungsfähige Ausgaben: 41.994,64
Fördersumme LEADER: 33.595,71€
Der Förderverein Dorfgeschichte und Brauchtum Schwiegershausen e.V. betreibt im „Hus in Dieke“ ein lebendiges Museum, welches die Bewahrung von geschichtlichen Exponaten (insbesondere Trachten), aber auch die Wiederbelebung alter Sitten und Gebräuche zum Ziel hat. Es bildet damit den Mittelpunkt des Vereinslebens.
Das Heimathaus hat durch die 2019 mit LEADER-Mitteln umgesetzte Errichtung des Backhauses im hinteren Teil des Gartens an Attraktivität gewonnen und die Zahl der Veranstaltungen hat sich erhöht, so dass immer mehr Gäste das „Hus in Dieke“ besuchen.
Um diese gelebte Dorfgeschichte allen interessierten Menschen zugänglich zu machen, wurde vor dem „Hus in Dieke“ nun ein barrierefreier Toilettencontainer errichtet, da innerhalb des historischen Heimathauses ein Ausbau nicht möglich war. Der Container wurde mit einer Holzverkleidung versehen und passt sich so optisch an die bestehende Bebauung an. Durch die Errichtung des Toilettencontainers kann die Nutzbarkeit und die Aufenthaltsqualität insgesamt verbessert werden.