Gewinner*innen im Wettbewerb „Unser Dorf lebt nachhaltig“ ausgezeichnet

Neun Dorfgemeinschaften erhalten moderierte Veranstaltungen zu ihren Projektideen

Krebeck. Am 27. März 2025 zeichneten die LEADER-Regionen Südniedersachsens die Gewinnerinnen und Gewinner im Wettbewerb „Unser Dorf lebt nachhaltig“ aus. Bis zum 30. November 2024 konnten sich Dorfgemeinschaften mit Projektideen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Naturschutz bewerben. Die besten Ideen erhielten nun als Preis zwei Workshop-Veranstaltungen für ihren Ort, um die Ideen weiterzuentwickeln.

Im Landkreis Göttingen können sich auf eine moderierte Veranstaltung freuen: Groß Schneen, Reiffenhausen, Lenglern, die Dorfregion Lödingsen/Erbsen/Wibbecke sowie Spanbeck und Dorste (aus dem Altkreis Osterode am Harz). Im Landkreis Northeim hat die Jury sich für Gierswalde, Güntgenburg (Hammenstedt) und Sülbeck entschieden.

Alle Prämierten des LEADER-Wettbewerbs „Unser Dorf lebt nachhaltig“, Krebeck 27.03.2025

Die eingereichten Ideen waren vielfältig. Wibbecke, Erbsen und Lödingsen im Landkreis Göttingen haben sich beispielsweise mit der Umsetzung eines Kindernaturschutzcamps beworben. Gierswalde im Landkreis Northeim plant derweil einen gemeinschaftlichen Gemüseacker. Zahlreiche Naturschutzmaßnahmen mit Baumpflanzungen, Renaturierungen und Umweltbildungsangebote runden die Gewinnerbeiträge ab.

Das Projektteam aus Dorste um Gerrit Armbrecht, Ortsbürgermeister, prämiert vom LAG-Vorsitzenden Frank Uhlenhaut

„Die Beiträge zeigen, dass sich die Dörfer auf den Weg gemacht haben, sich in den Themenfeldern der UN-Nachhaltigkeitsziele zu engagieren und selbst nachhaltiger zu handeln. Jede*r kann einen Beitrag leisten. Das Motto „Global denken, lokal handeln“, so Doreen Fragel, Erste Kreisrätin im Landkreis Göttingen.

Den ausgewählten Initiativen wird in den nächsten Monaten ein erfahrenes Moderationsbüro zur Weiterentwicklung der Projektideen an die Seite gestellt. Die Regionalmanagements der drei beteiligten LEADER-Regionen begleiten den Prozess und unterstützen bei der Fördermittelsuche für die Nachhaltigkeitsprojekte. „Die Workshops sind unsere Unterstützung für das große Engagement vor Ort. Wir wünschen uns, dass Ideen vor Ort Wirklichkeit werden“, so Julia Gogrewe, Dezernentin für Bauen und Umwelt im Landkreis Northeim.

Die zusätzlich eingereichten Naturschutzprojekte erhalten zudem nach erfolgreicher Prüfung durch die Untere Naturschutzbehörde eine Förderung aus Ersatzgeldzahlungen zur Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft.