Installation einer Photovoltaikanlage inkl. Speicher
Projektträger: Reit- und Fahrverein Hattorf e.V.
Kofinanzierung: Gemeinde Hattorf und Landkreis Göttingen (Solarförderung)
Zuwendungsfähige Kosten: 25.094,40 €
Fördersumme LEADER: 20.075,52 €
Der Reit- und Fahrverein Hattorf e.V. plant, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu sein. Der erste Schritt ist der Einbau einer 17,2 KWp PV-Anlage auf dem Dach der Reithalle inkl. eines 12,8 KWh Speichers. Damit soll zunächst der jährliche Stromverbrauch signifikant reduziert werden. Geplant sind im Weiteren der Einbau einer Split-Klimaanlage und der Ausbau der alten Gasheizung.
Robotik und Informatik für Mädchen und junge Frauen im Altkreis Osterode am Harz
Projektträger: Robotikfreunde Göttingen e.V.
Kofinanzierung: Landkreis Göttingen
Zuwendungsfähige Kosten: 34.873,20 €
Fördersumme LEADER: 27.898,56 €
Ziel ist es, die natürliche Neugierde von Mädchen und jungen Frauen zu nutzen, um sie für die Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und anzuregen. Bisher gibt es zu wenige Mädchen im MINT-Bereich, das wollen die Robotikfreunde ändern. Sie sollen sich ohne Konkurrenz durch die Jungen unbeschwert ausprobieren können. Mit der Förderung werden 120 Lego Education Spike Prime Roboter angeschafft, um jeweils 5 Roboter an 10 Mädchen der 24 Grund- und weiterführenden Schulen im Altkreis zu übergeben. Es werden dazu kostenlose Fortbildungen für Lehrkräfte sowie Schülerinnen angeboten, sodass diese im Anschluss Schülerinnen in Robotik-AGen am Nachmittag anleiten können.
Projektträger: Harzklub Zweigverein Herzberg am Harz e.V.
Kofinanzierung: Stadt Herzberg am Harz
Zuwendungsfähige Kosten: 12.512,61 €
Fördersumme LEADER: 10.010,09 €
Der Harzklub-Zweigverein Herzberg am Harz e.V. pflegt u.a. das Wanderwegenetz in der Herzberger Grafenforst. Außerdem werden fünf Schutzhütten instand gehalten. Dafür wurde ein neues Fahrzeug zum Transport von Werkzeug, Material und den ehrenamtlichen Helfern benötigt.
Der Historische Knollenturm auf „Herzbergs Hausberg“ ist mit seiner Ausflugsbaude ein beliebtes Wanderziel im Südharz, ein Etappenziel des „Harzer Budenstiegs“ und Standort einer Stempelstelle für die „Harzer Wandernadel“. Damit dieser zukunftsfähig erhalten bleibt, sind Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Die Turmkappe und die Mauerfassade sollen durch witterungsbeständige Materialien ertüchtigt werden, die Beleuchtung im Turmaufstieg erneuert und eine neue Stahltür zur Aussichtsplattform eingebaut werden.
Die Sanierungsarbeiten werden dazu beitragen, dass der Turm für die nachfolgende Wandergeneration erhalten bleibt.
Kofinanzierung: Stadt Osterode am Harz, Landkreis Göttingen
Zuwendungsfähige Kosten: 172.098,56 €
Fördersumme LEADER: 100.000,00€
Das Projekt PENvolution-Bleistifthaus fragt nach den Auswirkungen der digitalen Revolution. Wie weit kann die Verlagerung des Lebens in virtuelle Welten noch gehen? Wie verändert sich unsere Kommunikation?
Konkret soll ein denkmalgeschütztes Blockbohlenhaus in Osterode-Lerbach saniert und umgebaut werden. Im Zentrum steht ein Schwarmkunstwerk: das Bleistiftzimmer aus ca. 500.000 Bleistiften, welches von zukünftigen Besuchern mit weiteren Bleistiften in einer Schwarmkunst-Installation zum „Bleistifthaus“ ausgebaut werden soll. Zunächst soll das Hinterhaus entkernt und saniert werden, dann soll der Einbau des Bleistiftzimmers und Umbau zu einer publikumstauglichen, gefahrlimitierenden Schwarmkunst-Installation mit Erlebnisschlaf-Möglichkeit erfolgen.
Das Vorhaben PENvolution-Bleistifthaus soll den Umgang in unserer Gesellschaft mit der Digitalisierung unterstützen und die örtliche Kunstszene durch partizipative Kunst bereichert werden. Das Projekt bietet eine künstlerische/kreative Anlaufstelle in der Region. Die Nutzung des gesamten Hauses ist auf Langfristigkeit angelegt und es sollen im Vorderhaus in einem zweiten Bauabschnitt öffentliche Werkstätten, Ausstellungsorte und Seminarräume entstehen. Mit dem vorliegenden Projekt wird das Bleistifthaus erstmalig für die Öffentlichkeit nutzbar/zugänglich gemacht. So gewinnt das Gesamtvorhaben an Sichtbarkeit und kann sich in der Region etablieren. Eine überregionale Aufmerksamkeit ist darüber hinaus durch die anerkannte Schwarmkunst und den international ausgestellten Bleistiftraum zu erwarten.
Auf Augenhöhe – Der Figurenschmuck des Uhrenturms Schloss Herzberg im Museum Schloss Herzberg
Projektträger: Förderverein Schloss Herzberg e.V.
Kofinanzierung: Niedersächsische Sparkassenstiftung, Sparkasse Osterode am Harz, Stadt Herzberg am Harz
Zuwendungsfähige Kosten: 52.265,00 €
Fördersumme LEADER: 41.812,00 €
Der Förderverein Schloss Herzberg möchte nach Restaurierungsabschluss des Uhrenturms des Welfenschlosses in drei Museumsräumen dessen besondere (Bau)Geschichte unter kunsthistorischer und restauratorischer Perspektive und mit didaktischer Ausstellungsarchitektur aufzeigen.
In der Dauerausstellung sollen einige Bauzieroriginale aufgestellt und Ausstellungselemente aufgebaut werden sowie ein Schlossmodell auf MDF-Platten im Direktdruckverfahren errichtet werden. Die Baugeschichte des Schlosses wird damit nachhaltig dokumentiert und soll in themenbezogenen Führungen vermittelt werden. Durch die Ausstellung kann eine Inwertsetzung des Welfenschlosses erfolgen und der Tourismus in Herzberg bereichert werden.
Das Haus Rotenberg gehört wie das Regionale Umweltbildungszentrum (RUZ) Reinhausen zum Waldpädagogikzentrum (WPZ) Göttingen. Es dient im Rahmen von Klassenfahrten der Umweltbildung, Waldpädagogik sowie der Erlebnispädagogik und ist ein vom Kultusministerium Niedersachsen anerkannter außerschulischer Lernstandort zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Es bietet Schulklassen Unterbringung und Vollverpflegung im mitten im Wald liegenden Hüttendorf an. Im Zuge des hauseigenen BNE-Rahmenprogramms sollen Schulgruppen authentische Erfahrungen bei der Produktion, Verarbeitung und Verwertung von ökologischen und regionalen Lebensmitteln ermöglicht werden. Die bereits bestehenden Ernährungsstränge rund um die vegetarische Ernährung (Honig aus der Rotenberg-Imkerei, Äpfel von den Streuobstwiesen und Küchenkräuter aus den Kräuterbeeten) sollen um das Thema „Wildbret-Verarbeitung“ von Reh- und Schwarzwild ergänzt werden.
Die Schülergruppen sollen künftig den Weg von der Wildbret-Verwertung über die gemeinsame Zubereitung von Wildgerichten in der WPZ-Küche bis hin zum Verzehr beim Mittagessen handlungsorientiert beschreiten. Für die Wildbret-Verarbeitung fehlt jedoch die erforderliche bauliche Einrichtung. Daher soll eine den hygienerechtlichen Bestimmungen entsprechende Wildkühlzelle mit vorgelagertem Zerwirk-Raum errichtet werden. Dieser soll so eingerichtet und dimensioniert werden, dass er eine aktive Mitarbeit von kleinen Schülergruppen zulässt.
Der Märchengrund in Bad Sachsa ist einer der ältesten Märchenparks Deutschlands. Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich ein enormer Investitionsstau gebildet. Nur mit einer grundlegenden Sanierung kann der Märchenpark für die Zukunft erhalten bleiben.
Es ist vorgesehen den Park mit moderner Technik auszustatten. Dazu gehört beispielsweise die Erneuerung der Elektronik, die technische Neuprogrammierung aller Märchenspiele und ein kreatives Lichtkonzept. Außerdem soll die Infrastruktur besucherfreundlicher werden, was auch die barrierefreie Herstellung aller Wege umfasst. Weiterhin ist geplant den Eingangsbereich attraktiver zu gestalten, die Märchenspiele Instand zu setzen und eine digitale Infostele sowie Audioguides anzuschaffen. Des Weiteren sollen die Spielgeräte für den Spielplatz erneuert werden.
Das Sanierungskonzept ist auf der Seite der Stadt Bad Sachsa zu finden: www.bad-sachsa.com
Anlage eine Kombinationsspielfeldes an der Oberschule Herzberg
Projektträger: Landkreis Göttingen
Kofinanzierung: Landkreis Göttingen
Zuwendungsfähige Kosten: 99.250,00 €
Fördersumme LEADER: 79.400,00 €
Der Landkreis Göttingen als Träger der Oberschule Herzberg möchte in Zusammenarbeit mit der Schulleitung, der Stadt Herzberg am Harz, angrenzenden Erziehungs-/ Bildungseinrichtungen sowie lokalen Akteuren auf dem Schulgelände ein Multifunktionsspielfeld für vornehmlich balltechnische Aktivitäten errichten. Nach den Öffnungszeiten der Schule ist der Platz frei zugänglich und steht allen Interessierten offen. Die Oberschule Herzberg am Harz verspricht sich durch die Nutzung der Anlage, dass sich die geistige und körperliche Betätigung im Schulalltag ausgleichen und damit dem oft bemängelten Bewegungsmangel entgegengewirkt wird. Die Anlage soll auf einer z.T. versiegelten Fläche entstehen, die dann begrünt werden soll. Hierfür ist eine Förderung über das Programm „Landschaftswerte“ vorgesehen, wodurch sich die Möglichkeit der ökologischen Aufwertung des gesamten Umfeldes eröffnet.
Kooperationsprojekt der LEADER-Regionen Göttinger Land, Harzweserland und Osterode am Harz
Kofinanzierung: beteiligte Landkreise Göttingen und Northeim
Zuwendungsfähige Kosten: 65.000,00 €
Fördersumme LEADER: 17.334 € (je Region)
Die Landkreise Northeim und Göttingen in Kooperation mit den dort ansässigen LEADER-Regionen setzen mit diesem Projekt die bisher intensive Zusammenarbeit der vergangenen Kooperationsprojekte „Unser Dorf nutzt die Sonne“, „Unser Dorf spart Strom“ und zuletzt das bundesweit anerkannte Projekt „Unser Dorf fährt elektrisch“ fort.
Der Wettbewerb „Unser Dorf lebt nachhaltig“ hat Naturschutzprojekte und Ideen für Nachhaltigkeit im Dorf gefördert. Insgesamt neun gute Bewerbungen haben eine moderierte Unterstützung in jeweils zwei Abendveranstaltungen zur partizipativen Weiterentwicklung der Nachhaltigkeits-Ideen erhalten. Für die Durchführung dieser Abendveranstaltungen wurde ein externes Büro beauftragt.
Aus der Prämierungsveranstaltung am 27.03.2025 ist Dorste als Gewinner für unsere Region hervorgegangen. Geeignete Naturschutz-Projekte wurden über verfügbare Ersatzzahlungen von den Landkreisen finanziert. Im Mai und Juni fanden dann die extern moderierten Workshops im Dorf statt, in denen bereits einige Projektideen konkretisiert wurden. Das Regionalmanagement wird diese weiter begleiten und bei der Fördermittelrecherche und Projektumsetzung unterstützen.