Robotik und Informatik für Mädchen und junge Frauen im Altkreis Osterode am Harz
Projektträger: Robotikfreunde Göttingen e.V.
Kofinanzierung: Landkreis Göttingen
Zuwendungsfähige Kosten: 34.873,20 €
Fördersumme LEADER: 27.898,56 €
Ziel ist es, die natürliche Neugierde von Mädchen und jungen Frauen zu nutzen, um sie für die Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und anzuregen. Bisher gibt es zu wenige Mädchen im MINT-Bereich, das wollen die Robotikfreunde ändern. Sie sollen sich ohne Konkurrenz durch die Jungen unbeschwert ausprobieren können. Mit der Förderung werden 120 Lego Education Spike Prime Roboter angeschafft, um jeweils 5 Roboter an 10 Mädchen der 24 Grund- und weiterführenden Schulen im Altkreis zu übergeben. Es werden dazu kostenlose Fortbildungen für Lehrkräfte sowie Schülerinnen angeboten, sodass diese im Anschluss Schülerinnen in Robotik-AGen am Nachmittag anleiten können.
Kooperationsprojekt „Insektenförderung im Landkreis Göttingen nachhaltig etablieren.“
Projektträger: Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Niedersachsen e.V. Kreisgruppe Göttingen
Kooperationsprojekt der LEADER-Regionen Göttinger Land und Osterode am Harz
Kofinanzierung: Landkreis Göttingen
Zuwendungsfähige Ausgaben: 200.522,23 €
Fördersummer LEADER: 53.231,35 €
Die BUND Kreisgruppe Göttingen e.V. berät und informiert zur Förderung und zum Schutz von Insekten im Siedlungsgebiet im Landkreis Göttingen. Um zukünftig noch mehr zielgerichtete Insektenschutz-Projekte in den Gemeinden und Ortschaften im Landkreis Göttingen anzustoßen, wird eine Schulung von ehrenamtlichen Insektenschutzbeauftragten angeboten. Die Projektidee ist aus einem Umweltbildungskonzept für den Landkreis Göttingen entstanden. Das Konzept beschreibt verschiedene Handlungsmöglichkeiten und Maßnahmen, die notwendig sind, um Insektenschutz und -förderung im Landkreis Göttingen voranzubringen.
Neben den angebotenen Schulungen wird zur weiteren Vernetzung der Insektenbeauftragten, zum Wissens- und Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung ein Netzwerk aufgebaut und betreut. Hierfür werden regelmäßige Netzwerktreffen sowie Vorträge und Exkursionen organisiert.
Darüber hinaus werden gezielt Institutionen zu Insektenfördermaßnahmen beraten und unterstützt. Die Koordination und Moderation der Schulungen, die Koordination des Netzwerks und die Beratung wird durch eine 0,75 Personalstelle realisiert.
Kooperationsprojekt der LEADER Regionen Westliches Weserbergland, Göttinger Land, Harzweserland, Östliches Weserbergland, Osterode am Harz, Börderegion, Leinebergland, Schaumburger Land und nette-innerste
Kofinanzierung: durch die fünf beteiligten Landkreise Göttingen, Northeim, Hildesheim, Hameln-Pyrmont und Schaumburg
Zuwendungsfähige Kosten: 518.400,00 €
Fördersumme LEADER: 45.096 € (je Region)
Der Baukulturdienst Weser-Leine-Harz bietet Eigentümern und Bewohnern regional-typischer sowie ortsbildprägender historischer Gebäude eine unabhängige Beratung und fachkundige Analyse zur Aufwertung und Sicherung der Bausubstanz an. Erfahrene ArchitektInnen, BautechnikerInnen und HandwerksmeisterInnen aus den Reihen der IgB führen unter Anleitung und Koordination des Baukulturdienstes die Inspektionen durch. Die Eigentümer:innen erhalten, wenn gewünscht, einen unabhängigen Inspektionsbericht – ähnlich wie beim TÜV – zu ihrem Gebäudezustand mit einer „To-Do-Liste“, die nach Dringlichkeit gegliedert ist. Dies trägt zum Erhalt des Gebäudes bei und ist eine gute Grundlage für gegebenenfalls anstehende Sanierungen.
Zum Aufbau eines Inspektoren-Netzwerkes und zur Etablierung des Angebotes des Baukulturdienstes wurde in den Jahren 2019 bis 2022 bereits ein LEADER-Projekt für die Regionen Westliches Weserbergland, Östliches Weserbergland, Schaumburger Land und Vogler Region umgesetzt. In dieser Zeit konnte ein Inspektoren-Netzwerk für die betroffene Region aufgebaut, geschult und in Einsatz gebracht werden. Die durchgeführten Inspektionen dienen den Eigentümern als wichtige Basis für anstehende Sanierungsmaßnahmen. Damit trägt der Baukulturdienst wesentlich zur Erhaltung und Modernisierung der Baukultur bei. Die bereits beteiligten LEADER-Regionen Schaumburger Land, Östliches Weserbergland und Westliches Weserbergland haben starkes Interesse am Fortbestand des Projektes und an seiner Weiterentwicklung im Sinne individueller Beratung bezüglich klimagerechter energetischer Sanierungsmöglichkeiten im Einklang mit der historischen Bausubstanz. Hinzu kommen die südniedersächsischen LEADER-Regionen Göttinger Land, Harzweserland und Osterode am Harz sowie die Region Leinebergland.
Kooperationsprojekt der LEADER Regionen Harzweserland und Osterode am Harz
Kofinanzierung: durch das Land Niedersachsen und die beteiligten Landkreise
Zuwendungsfähige Kosten: 122.362,42€
Fördersumme LEADER: 44.050 € (je Region)
Das Kooperationsprojekt Agrarberatung Klimaschutz des Landvolks Northeim-Osterode Kreisbauernverband e.V. hat für die Dauer von zwei Jahren einen Agrarberater eingestellt. Ziel der Beratung ist, erneuerbare Energien, die Senkung des CO²-Fußabdrucks, Eco Schemes und die Gewässerrandstreifen zu fördern. Hierbei nimmt die Vernetzung mit bereits handelnden Akteuren eine wichtige Rolle ein. Das Tätigkeitsgebiet der Agrarberatung erstreckt sich über den Landkreis Northeim und die LEADER-Region Osterode am Harz.
Kooperationsprojekt der LEADER Regionen Osterode am Harz, Göttinger Land, Harzweserland, Westharz und Vogler
Kofinanzierung: durch die beteiligten Landkreise und das Land Niedersachsen
Zuwendungsfähige Ausgaben: 412.650,00 €
Fördersumme LEADER: 55.020,00 € (je Region)
Ziel des Projektes SAVe ist es, die kulturgeschichtlichen Schätze und die reiche Kultur(-geschichte) der Region virtuell zusammenzuführen, der Forschung und den Menschen der Region und darüber hinaus zugänglich zu machen.
Zahlreiche Museen und Archive in Südniedersachsen verfügen über ein breites Spektrum an Objekten und Archivalien: von römischen Münzen bis zu zeitgenössischer Kunst, von mittelalterlichen Pergamenturkunden bis zur E-Akte. Nur der kleinste Teil wird öffentlich präsentiert. Der größte Teil liegt im Magazin, sozusagen hinter den Kulissen, und kann seinen Wert für die Öffentlichkeit kaum entfalten. Objekte und Archivalien aktiv zu sammeln, zu bewahren und darüber zu forschen sind zentrale Aufgaben der Museen und Archive. Sie sind Wissens- und Objektspeicher des Ortes, der Region und auch der Nation. Die Ausstellungen und auch die Depots der Museen und Archive bergen damit einen großen Schatz. Doch nicht alle in den Museen befindlichen wertvollen Objekte wurden bisher gehoben, angemessen gewürdigt und aufbewahrt. Hier liegt viel ungenutztes Potential für die Ausstellungs- und Museumsarbeit.
Objekte werden immer dann zu Schätzen, wenn Sie in den Kontext ihrer Geschichte und Umgebung eingebettet werden können. Jedes Objekt muss also mit einer Nummer in ein Inventar eingetragen, die Nummer am Objekt angebracht, alle Informationen zum Objekt in einer Datenbank gebündelt und das Objekt in einer geeigneten Depotumgebung aufbewahrt werden (trocken, dunkel, gleichbleibende Temperatur). Erst dadurch erhält das Objekt seine Identität und seinen Wert, ist eindeutig in der Menge der Sammlungsgegenstände identifizierbar und kann für die Museums- und Kulturarbeit zum Sprechen gebracht werden. Erst dann offenbart es seine identitätsstiftende Wirkung und kann auch in Ausstellungen zum Sprechen gebracht werden. Diese Inwertsetzung durch Erschließung umfasst sowohl den kulturhistorischen als auch den monetären Marktwert der Objekte. Für deren Entdeckung braucht es häufig einen unvoreingenommenen Blick von Außen.